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Championat des Freizeitpferdes/-ponys: „Alleskönner“ gesucht
Warendorf - Die meisten Reiter suchen einen vielseitig veranlagten Freizeitpartner, mit dem sie in der Reithalle und beim Ausreiten Spaß haben. Um genau diese Pferde geht es beim Bundesweiten Championat des Freizeitpferdes/-ponys. Gute Grundgangarten, Rittigkeit, Gelassenheit und das Verhalten im Gelände sind gefragt. In diesem Jahr findet das Championat am 26. August im Rahmen der Verdiana in Verden statt und Pferde aller Rassen können sich jetzt um den Titel bewerben. Wer teilnehmen möchte, kann sich ab jetzt bis zum 6. August anmelden.
Das Championat findet bereits zum vierten Mal statt. Nicht nur Deutsche Reitpferde und -ponys, sondern auch Haflinger, Tinker, Fjordpferde und andere Rassen dürfen in Verden teilnehmen. Allerdings müssen die Pferde und Ponys vier bis sieben Jahre alt sein und eine Zuchtbescheinigung eines FN-Mitgliedszuchtverbandes haben. Eines dieser Multitalente ist Danilo.
Gutachten: Kommunale Pferdesteuer ist unzulässig
Warendorf - In einer von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in Auftrag gegebenen rechtswissenschaftlichen Untersuchung kommt der Düsseldorfer Staats- und Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Johannes Dietlein zu dem Ergebnis, dass die derzeit in zahlreichen Kommunen diskutierte Einführung einer Pferdesteuer unzulässig wäre.
Nach dem Ergebnis der Untersuchung steht die Einführung einer Pferdesteuer in einem unauflösbaren Konflikt mit dem in fast allen Landesverfassungen, etwa auch in NRW, festgelegte Staatsziel der gemeindlichen Sportförderung. Mit diesem Staatsziel ist es laut Dietlein unvereinbar, die Ausübung anerkannter Sportarten aus Gründen der gemeindlichen Einnahmeerzielung zu erschweren oder gar unmöglich zu machen.
Titanen Postkutschen erobern Sanssouci
Furioser Auftakt der 11. Titanen der Rennbahn, acht historische Postkutsche starteten am Neuen Palais ihren über 40 Kilometer lange Tour von Potsdam nach Beelitz - Foto: SchöningPotsdam - Clock zehn Uhr, pünktlich zum Schlag der alten Uhr auf dem Neuen Markt, standen am 17. Juni abfahrbereit acht historische Postkutschen mit ihren Passagieren, von denen viele passende Kostüme trugen. Doch die Friedrich Tour zu Ehren des 300. Geburtstages des großen Preußenkönigs begann erst einmal mit einem reichhaltigen Postkutscherimbiss auf einem der am besten erhaltenen barocken Plätze Europas. Nach dem Segen des Brücker Pastors Helmut Kautz begab sich die viel bestaunte und mit Beifall bedachte Postkutschen-Karawane auf 40 Kilometer zur letzten, gut erhaltenen preußischen Posthalterei nach Beelitz. Vorn weg ritt als brillante Inkarnation des Alten Fritz Michael Rüdiger Budeck aus Hornow auf der 12 jährigen Haseloffschen Bolognese Stute Marquise. Er war das Fotomotiv der vielen Touristen am Neuen Palais, besonders wie stets der Japaner. Selbst die Security Männer in Schwarz öffneten erstaunt und ohne Widerspruch das schmiedeeiserne Tor zur Friedrich Residenz. Dass der Preußen Tross angemeldet war, hatte sich zu ihnen nicht rumgesprochen. Unterwegs wurden alle Teilnehmer der Friedrichtour exzellent auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow bewirtet. Die Pferde hatte bei frischem Wasser so für eineinhalb Stunden Verschnaufpause. Gegen 18 Uhr wurde die gelbe Karawane zu Posthornklängen und Blasmusik vor der Alten Posthalterei in Beelitz empfangen.
Silberlorbeer für Fahrsportler Warneck
Sportminister Friedrich überreichte Sebastian Warneck die höchste Auszeichnung für Sportler in Deutschland - Foto: WilleBerlin – Franz Beckenbauer hat es, Boris Becker hat es und die tolle Biathletin Magdalena Neuner ebenfalls. Seit Dienstag kann sich nun auch Sebastian Warneck damit schmücken, und zwar mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten Auszeichnung, die es im deutschen Sport zu erreichen gibt. Verliehen bekam es der Mannschafs-Weltmeister und WM-Zweite in der Einzelkonkurrenz von 2007 im Hotel Kempinski-Bristol in Berlin durch den Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, der auf Vorschlag des Bundespräsidenten Joachim Gauck an diesem Tag insgesamt 128 Athleten und Athletinnen aus der ganzen Republik ehrte, die auf internationaler Ebene Großes vollbracht haben.
„Natürlich freue ich mich sehr darüber, denn das ist doch eine schöne Anerkennung meiner erzielten Leistungen“, meinte der sechsfache Deutsche Meister, der in Dabendorf groß geworden ist, für den Pferdehof Nunsdorf startet, jetzt in Potsdam wohnt und als Staatsanwalt derzeit am Kriminalgericht in Berlin-Moabit arbeitet. Dort hatte er am Vormittag auch noch eine Eilsache in einem Betrugsstrafverfahren zu erledigen, ehe er zu dem Festakt am Kurfürstendamm aufbrechen konnte. Im Anschluss an die Feststunde unterhielt er sich noch ein Weilchen mit einigen Kollegen aus der Fahrsport- und Voltigierszene, ehe er sich in sein Auto setzte, um nach Lähden zu fahren, wo er am Wochenende mit seinem jungen Gespann Alexander und Alfred an den Start gehen wird.
Andreas Fettchenhauer übernimmt Lindenau-Halle in Neustadt
Andreas Fettchenhauer will neuen Schwung in die Lindenau-Halle bringen - Foto: SchroederNeustadt (Dosse) - Die Würfel sind gefallen. Andreas Fettchenhauer wird neuer Pächter der Graf von Lindenau-Halle in Neustadt (Dosse). Dies beschlossen am Montagabend die Stadtverordneten der Dossegemeinde auf ihrer Sitzung. Damit ist die drohende Schließung der Mehrzweckhalle zum 30. Juni abgewendet, aber auch eine Übernahme durch das angrenzende Haupt- und Landgestüt vom Tisch. Die Stadt Neustadt wird die Lindenau-Halle an den 38-jährigen Unternehmer, Reiter und Turnierveranstalter Andreas Fettchenhauer verpachten. Der Berliner war einer von drei Interessenten, die sich um die Halle beworben hatten und gilt in der Szene als gut vernetzt. Mit dieser Entscheidung sind die bestehenden Veranstaltungen in Neustadt, wie das Schaufenster der Besten, das CSI Neustadt-Dosse und die große Hengstpräsentation des Haupt- und Landgestüts, gesichert. Ziel ist es aber auch daneben neue Events zu etablieren. Hierzu gibt es bereits Kontakte mit einer Veranstaltungsagentur und weiteren Partnern.
Kerstin Ebel neue Projektleiterin der HIPPOLOGICA Berlin
Kerstin Ebel ist das neue Gesicht der Hippologica - Foto: SchroederBerlin – Die Messe Berlin hat Kerstin Ebel zur neuen Projektleiterin der HIPPOLOGICA Berlin ernannt. Ebel übernimmt damit ab sofort die Position von Maike Vatheuer, die die Messe Berlin aus privaten Gründen verlässt. Nach der Übernahme der HIPPOLOGICA durch die Messe Berlin im Jahr 2009 hat Vatheuer die Veranstaltung auf einen sehr guten Weg gebracht und wieder als zentralen Treffpunkt für die Reiter aus der Region etabliert.
Mit 31 Jahren ist Ebel aktuell die jüngste Projektleiterin der Messe Berlin. Sie arbeitet seit fast vier Jahren im Projektteam der HIPPOLOGICA Berlin und sammelte bereits vor ihrer Zeit bei der Messe Berlin wertvolle Erfahrungen bei internationalen Pferdesportveranstaltungen. Ebel ist nicht nur beruflich, sondern auch privat dem Pferdesport verbunden. Sie ist selbst Reiterin und war als Junior und Junger Reiter erfolgreich im Springsport aktiv.
Pferdeshow "THE ROYAL HORSE GALA" abgesagt
Berlin - Die für den 26. Mai 2012 geplante Pferdeshow "THE ROYAL HORSE GALA" wird nicht stattfinden. Aufgrund der Insolvenz des Tourneeveranstalters Platinstar GmbH fallen beide Vorstellungen am Samstag, den 26.05.2012 – 14:30 und 20:00 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle aus. „Die bedauerliche Absage der Berliner Termine bedeutet jedoch weder das Ende des Produzenten Höfling Events noch der „Royal Horse Gala“ selbst“, so ein Sprecher. Wann oder in welcher Form die Show wieder nach Berlin zurückkehren wird, lässt sich unter den gegebenen Umständen aber nicht sagen. Bereits gekaufte Karten können daher bei der Vorverkaufsstelle, bei der sie gekauft worden sind, zurückgegeben werden.
Werdet Teil der HIPPOLOGICA Berlin 2012!
Erstmals gibt es in diesem Jahr ein Facebook-Voting für eine Teilnahme am Showprogramm. - Foto: VeranstalterBerlin - Wer denkt im Frühling und Sommer schon gerne an den Winter? Sicher nicht die Badenixen und Sonnenanbeter hierzulande, aber die Pferdesportler schon. Und das aus gutem Grund, denn die HIPPOLOGICA Berlin ist auch in diesem Jahr wieder der winterliche Höhepunkt für alle Reiter, Züchter und Pferdesportbegeisterte aus der Region. Vom 13. bis 16. Dezember öffnet die Messe ihre Tore und die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit vielen sportlichen Höhepunkten. Dazu zählen die Berlin-Brandenburg Masters mit Springprüfungen der Klasse S**, Fahrprüfungen an mehreren Veranstaltungstagen und hochwertige Fachvorträge zu spannenden Themen rund um den Pferdesport.
HGW eröffnete Ausstellung „100 Jahre Olympisches Reiten“
Hans Günter Winkler und Kristof von Platen beim Ausstellungsrundgang - Foto: WilleBerlin - Einen Steinwurf von jener Stelle entfernt, wo er 1959 zum ersten Mal Deutscher Meister im Springreiten wurde (vorher gab es nur Championate), eröffnete Hans Günter Winkler eine interessante Wanderausstellung zum Thema „100 Jahre Olympisches Reiten 1912 – 2012“. Viel Prominenz hatte sich in den unteren Räumen der großen Steintribüne an der Jesse-Owens-Allee/Ecke Passenheimer Straße eingefunden, um die auf 28 Schautafeln dargestellte, ereignisreiche Historie des Pferdesports anlässlich der Sommerspiele zu betrachten.
Der fünffache Olympiasieger, dem als Schirmherrn die Ehre zuteil wurde, die gelungene Präsentation zu eröffnen, zeigte sich begeistert von dem, was die Schüler und Schülerinnen der Privatschulen Villa Elisabeth in Wildau an Wissenswertem und statistischem Material zusammengestellt hatten. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Exponate auch zur FN nach Warendorf kommen“, meinte er zum Initiator der Ausstellung Kristof von Platen.
Peter Krause zum neuen LPBB-Präsidenten gewählt
Peter Krause, der neue Kopf des Pferdesports in Berlin-Brandenburg - Foto: SchroederBerlin - Der 50-jährige Rechtsanwalt und Steuerberater Peter Krause aus Münchehofe wurde auf der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Pferdesport Berlin-Brandenburg in Rudow einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Die Delegierten bestimmten gleichfalls seinen Vorgänger Prof. Dr. Peter Danckert zum Ehrenpräsident. Neue Vizepräsidenten sind Martina Schünemann und Gerhard Mielenz. Neuer Schatzmeister des Verbandes ist Wolf-Herbert Weiffenbach aus Neustadt (Dosse).
Mehr zur Mitgliederversammlung und zum neuen Präsidium des Landesverbandes lesen Sie in der April-Ausgabe von REITEN und ZUCHT.





