von Redaktion

Pfingstsonntag mit Hoppegarten@Home

Deutschlands beste Rennstuten, darunter die Winterkönigin OCEAN FANTASY, geben sich am Pfingstsonntag die Ehre. Foto: galoppfoto.de

Berlin - Deutschlands beste Rennstuten, darunter die Winterkönigin OCEAN FANTASY, geben sich am Pfingstsonntag im seit 2009 in Berlin-Hoppegarten ausgetragene Gestüt Röttgen Diana-Trial (5. Rennen um 15:30 Uhr, 35.000 Euro) die Ehre. Über eine Distanz von 2.000 Meter ist dieses Spitzenrennen der Gruppe II für dreijährige Stuten die bedeutendste Vorprüfung für Deutschlands zweitwertvollstes Pferderennen, den Henkel-Preis der Diana, am 02. August 2020 über 2.200 Meter in Düsseldorf. 

Acht Ladies gehen für diese Prüfung in die Boxen, welche im Jahr 2018 mit WELL TIMED zuletzt die spätere Diana-Siegerin präsentierte. Bis auf MEMPHIS haben alle Pferde noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana 2020.
Bei Buchmacher pferdewetten.de stehen drei Stuten an der Spitze des Wettmarktes. OCEAN FANTASY (Jean-Pierre Carvalho/Michael Cadeddu) gewann mit dem Preis der Winterkönigin das wichtigste Rennen für zweijährige Stuten in Deutschland. Beim ersten Start 2020 belegte sie im Schwarzgold-Rennen (Gruppe III) über 1.600 Meter Platz vier, doch dürfte ihr die jetzt verlangte Strecke besser passen. Mit einer Siegquote von 4,3:1 ist sie aktuell nur die dritte Favoritin.
Zwei Stuten führen mit 3,5:1 auf Sieg den Wettmarkt an. FLAMINGO GIRL, vergangenes Jahr bei vier Starts einmal in Baden-Baden siegreich, gewann vor einigen Wochen in Düsseldorf den Henkel-Stutenpreis, ein über 1.600 Meter führendes Listenrennen. Das Team um Trainer Henk Grewe und Jockey Andrasch Starke hat einen fulminanten Start in die Saison 2020 hingelegt und könnte in diesem Rennen einen weiteren großen Treffer landen. ZAMRUD siegte bereits am 10. Mai in Hoppegarten, nachdem sie zweijährig beim einzigen Start 2019 Zweite wurde. Es gibt also keine heiße Favoritin, auch VIRGINIA JOY (Marcel Weiß/Filip Minarik, Siegquote 7,0:1) und KALIFORNIA QUEEN (Henk Grewe/Clement Lecoeuvre, Siegquote 8,0:1) haben Chancen auf eine gute Platzierung.


Der 1. Start ist um 13:30 Uhr. Neben dem Gestüt Röttgen Diana-Trial stehen neun weitere Leistungsprüfungen im Programm, darunter ein Ausgleich II über 1.800 Meter (8. Rennen, Startzeit 17:00 Uhr) und die Wettchance des Tages (4. Rennen, Startzeit 15:00 Uhr). Wer in der Viererwette die ersten vier Pferde richtig tippt, erhält einen Gewinn von mindestens 10.000 Euro. Bei mehreren Gewinnern wird entsprechend geteilt.


Wetten, Gewinnen, Feiern mit Hoppegarten@Home – nicht da aber live dabei sein!


Wetten, Gewinnen, Feiern – das sind neben Top-Sport die Schlüsselerlebnisse beim Pferderennen. Auch ohne vor Ort auf der Rennbahn zu sein, können alte und neue Fans von zuhause dabei sein und mitfiebern. Mit Hoppegarten@Home bietet die Rennbahn am Pfingstsonntag ab 13:10 Uhr auf der Internetseite www.hoppegarten.com wieder einen kostenlosen Live-Stream in bester HD- Qualität an. Information zum Wetten für Anfänger, Links zum einfachen Eröffnen einesWettkontos und das Programm mit den Teilnehmern – auch das finden Sie auf www.hoppegarten.com. Hoppegarten-Inhaber Gerhard Schöningh: „Bereits am ersten Renntag konnten wir in ganz Deutschland und in der Hauptstadtregion viele neue Interessenten gewinnen. Die Qualität der Produktion ist für den Deutschen Galopp ein Quantensprung, das Feedback der Fans zu den Interviews, Hintergrundberichten und Wetttipps war extrem positiv.“


Bewährtes Sicherheits- und Hygienekonzept


Wie schon zum Saisonauftakt Anfang Mai muss auch der zweite Renntag in Hoppegarten aufgrund der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden. Nur knapp 230 unbedingt notwendige Aktive, Funktionäre und Dienstleister dürfen am Pfingstsonntag auf der Rennbahn sein. Das vom Dachverband Deutscher Galopp entwickelte und auf die Rennbahn Hoppegarten adaptierte Sicherheits- und Hygienekonzept hat sich zum Start in die Saison bewährt und wird wieder zum Einsatz kommen. Schon beim Einlass werden Temperatur gemessen und Hände desinfiziert, es besteht Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände – für die Jockeys auch im Rennen – und alle Personen dürfen sich nur in klar abgegrenzten Sektoren bewegen. Weiterhin gelten natürlich auch die geläufigen Hygiene- und Abstandsregeln. Auch Pferde aus dem Ausland sind bis Ende Mai nicht zugelassen, vom 1. bis 15. Juni gilt eine erste Lockerung – der Ausschluss gilt in dieser Phase nur für Pferde aus Frankreich, Großbritannien und Irland.

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