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Zweimal Gold im Modernen Fünfkampf

Lena Schöneborn gewann Einzelgold in Berlin - Foto: Wille

Berlin –Mit einem überraschenden Sieg der deutschen Männerstaffel begannen im Berliner Olympiapark die Weltmeisterschaften im Modernen Fünfkampf und sie endeten am Schlusstag der Einzelwettbewerbe mit einer weiteren Goldmedaille.
Der 19jährige Potsdamer Abiturient Patrick Dogue und der sechs Jahre ältere Berliner Sportsoldat Alexander Nobis gewannen zum Auftakt mit 1544 Punkten vor Russland (1540) und Polen (1520). Mit den beiden freute sich ganz besonders Christian Sandow aus Berlin, der seit Anfang Januar das Amt des Bundestrainers übernahm und sich für die richtige Aufstellung entschieden hatte.
 

Die Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn ist am Ziel ihrer Wünsche und errang nach Silber (2007) und zweimal Bronze (2009, 2010) endlich den ersehnten Einzel-Titel vor Chen Qian (China) und der Brasilianerin Yane Marques. Den Grundstein legte die 29-jährige Berlinerin im Fechten mit sensationellen 30:5 Siegen, was einen inoffiziellen Fünfkampf-Weltrekord bedeutet. Im anschließenden Reiten zeigte sie eine sehr konzentrierte, vor allem nervenstarke Leistung, blieb ohne Abwurf und musste lediglich ein paar Zeitfehler hinnehmen. Und das, obwohl kurz vor dem Start ein Zügel bei ihrem Pferd gerissen war. Ihr Sieg bedeutete zugleich die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio

Neben dem Gold führte Schöneborn auch die Mannschaft zum Erfolg. Gemeinsam mit Janine Kohlmann (Potsdam) und Annika Schleu (Berlin) wurde die Silbermedaille hinter erkämpft.

 

HAWI

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